Das Osterwochenende ist die ideale Ausrede, um sich ein ausgedehntes Frühstück mit der Familie oder der Crew zu gönnen. Ob ihr am Wasser sitzen wollt, einen massiven Ausblick über die Stadt sucht oder einfach nur extrem gut gekochtes Essen auf den Teller bekommen möchtet: Die Küchen der Stadt fahren an diesen Tagen ihr bestes Line-up auf. Wir zeigen euch 12 Spots, wo die Zutaten stimmen, der Vibe passt und ihr entspannt in den Frühling startet.
Kleiner Tipp: Viele Spots sind bei ihrer tollen Auswahl an Ostern schnell bis auf den letzten Platz belegt. Wenn euch ein Spot besonders anspricht, dann solltet ihr jetzt schnell zum Hörer greifen und anrufen, um euren Platz zu ergattern. Viel Glück!
The Bank Brasserie & Bar

Im ersten Bezirk bekommt ihr maximale Eleganz und den High-End-Brunch in der wohl edelsten Adresse Wiens. Der alte Kassensaal mit seinen massiven Säulen liefert den perfekten Rahmen für gepflegte Dekadenz am Ostersonntag. Auf den Tellern landen frische Austern, feine Trüffelgerichte und zum Abschluss Desserts, die vom Patisserie-Team mit echtem Blattgold veredelt werden. Für rund 115 Euro bekommt ihr hier das komplette Menü inklusive Free-Flow Champagner. Wer Lust hat, sich richtig was zu gönne, ist hier an der richtigen Stelle. Übrigens: Der Brunch findet über Ostern hinaus jedes Wochenende statt.
&flora im Hotel Gilbert

Das Restaurant &flora im Hotel Gilbert fühlt sich an wie ein modernes, lichtdurchflutetes Gewächshaus mitten im siebten Bezirk. Die Küche legt den Fokus extrem stark auf saisonales Gemüse und nachhaltige Produkte. Statt schwerem Osterschinken bestellt ihr à la carte frische Bärlauch-Ravioli, würziges Shakshuka oder hausgemachtes Sauerteigbrot mit fluffiger Butter. Für 62 Euro pro Person bekommt ihr einen speziellen Osterbrunch serviert in einer angenehm ruhigen Umgebung.
Magdas Hotel City
Im dritten Bezirk sitzt ihr auf lässigen Upcycling-Möbeln und unterstützt ganz nebenbei ein starkes soziales Gastro-Konzept. Das Buffet bricht den klassischen Wiener Brunch auf und bringt viel Bio- und Fairtrade-Produkte und ein großes vegan-vegetarisches Angebot auf den Teller. Ihr holt euch hausgemachten Hummus, Shakshuka und knusprige Falafel, kombiniert mit fluffigen Pancakes und weichen Eiern. Für rund 40 Euro sitzt man hier gerne ein bisserl länger, die Stimmung ist durchgehend tiefenentspannt.
Thailanna x Mae Aurel
An den vier Standorten des Restaurants riecht es direkt beim Reinkommen nach geröstetem Sesam und frischem Koriander. Beim Sonntagsbrunch im Wood Hotel, bekommt ihr im All-you-can-eat-Style die volle Ladung authentischer asiatischer Küche direkt ans Tischchen serviert. Ihr bestellt euch durch frische Sommerrollen, kräftige Currys, Dim Sum und scharfes Pad Thai, bis wirklich nichts mehr geht. Der Spaß kostet 39,90 Euro und liefert das perfekte Kontrastprogramm, falls euch traditioneller Lammbraten zu langweilig ist.
Turm Restaurant/ Turm Café (Donauturm)

Auf 170 Metern Höhe im Donauturm dreht sich das Lokal sanft um die eigene Achse und liefert einen kompletten Rundumblick über Wien. Der Vibe versprüht einen leichten, sympathischen Retro-Charme aus den 60er Jahren. Kulinarisch bleibt die Küche extrem bodenständig: Es gibt Frühstück, Getränke, Suppen, und Hauptgerichte, wie den klassischen Osterschinken, Lammbraten und ein massives Mehlspeisen-Buffet zum Abschluss. Für knapp 60 Euro seid ihr dabei, wobei die sonst recht teure Liftauffahrt im Brunch-Preis bereits inkludiert ist. Eine Tischreservierung ist erforderlich.
Zoku Rooftop Vienna

Dieses Rooftop direkt am Prater zieht eine lässige Mischung aus internationalen Expats und Wiener Locals an. Die Atmosphäre erinnert eher an ein großes, belebtes Wohnzimmer als an ein klassisches Restaurant. Hier steht die mediterrane Küche im Mittelpunkt. Für den Brunch- Preis von rund 50 Euro bekommt ihr ein köstliches Buffet mit Brunch-Klassikern, saisonalen Spezialitäten und festlichen Leckereien. Der Kaffee und verschiedene Säfte sind im Preis drin, was den Spot zu einer wirklich soliden Basis für den Feiertag macht.
Clementine im Glashaus

Wer sich am Feiertag nicht am Buffet um das letzte Stück Lachs streiten will, bucht sich einen Tisch im Palais Coburg. Unter dem großen eleganten Glasdach serviert das Team feine Frühstückskreationen teils direkt auf Etageren in die Tischmitte. Ihr dürft euch auf reichhaltige Vorspeisen- & ein Salatbuffet freuen und danach auf Osterschinken frisch vom Berkel, Räucherlachs-Terrine, getrüffelter Schinkenrolle bis hin zu veganen Antipasti. Mit etwa 155 Euro seid ihr dabei und genießt eine extrem elegante, gehobene Atmosphäre fernab vom Trubel der Innenstadt.
Aurora Rooftop Bar

Wer skandinavisches Design und offenes Feuer mag, fährt direkt zum Belvedere ins Andaz Vienna. Die Bar liefert lässige DJ-Sounds und einen extrem weiten Blick über das Arsenal und die südlichen Bezirke. Beim Oster- Brunch gibt es saisonale Highlights, frisch zubereitete Köstlichkeiten und eine Live-Cooking-Station sowie erfrischende Getränke auf der Karte. Preislich liegt ihr hier bei 99 Euro, was für die gebotene Qualität und die leiwande Aussicht absolut in Ordnung geht.
Caffè Latte

Der absolute Grätzl-Klassiker, egal ob im siebten oder im 17. Bezirk. Es ist meistens laut, extrem bummvoll und der Vibe ist durchgehend energiegeladen und unkompliziert. Das riesige Buffet liefert von Eierspeis bis zum legendären Schokobrunnen wirklich alles, was man für ein massives Osterfrühstück braucht. Mit 26 Euro ist das der perfekte Spot für das kleinere Budget oder wenn ihr mit einer großen Gruppe aufkreuzt.
Gerstner im Palais Todesco

Wer am Osterwochenende volle Sisi-Vibes sucht, bucht sich einen Tisch direkt gegenüber der Staatsoper. Die Räumlichkeiten sind pompös, die Decken mit Fresken verziert und der Service extrem klassisch. Am Buffet findet ihr feine Brötchen, frische Austern und natürlich die legendären Wiener Torten aus der hauseigenen Konditorei. Für knapp 125 Euro bekommt ihr hier das volle Traditions-Programm inklusive unlimitiertem Schlumberger-Sekt.
Lusthaus

Mitten im Prater steht dieser absolute Traditionsspot, der optisch ein bisserl an ein kaiserliches Jagdschloss erinnert. Die Küche fährt zu Ostern die schweren österreichischen Klassiker auf: Vom Osterschinken im Brotteig bis zum saftigen Lammbraten fehlt hier nichts. Das Feiertagsmenü schlägt mit 44,50 Euro zu Buche und liefert grundsolide Qualität ohne viel Schnickschnack. Der größte Pluspunkt: Ihr tretet direkt vor der Tür im Grünen den obligatorischen Verdauungsspaziergang an.
Klee am Hanslteich

Dieser Spot im 17. Bezirk ist die Top-Adresse, wenn ihr an den Feiertagen Frühlingsgefühle direkt am Wasser sucht. Zwar liegt das Restaurant etwas außerhalb und fährt auch keinen klassischen Osterbrunch auf, aber die Atmosphäre am Teich und die holzverkleidete Architektur machen das absolut wett. Ihr bestellt à la carte, die Gerichte sind extrem präzise gekocht und die Weinkarte ist für einen Brunch-Spot bemerkenswert gut sortiert. Rechnet mit etwa 45 Euro pro Person für ein sehr ruhiges, naturnahes Frühstücks-Erlebnis.