Wien ist seit kurzem um eine kulinarische Attraktion reicher, die die Grenzen der klassischen Gastronomie aushebelt und neu definiert. In der Heumühlgasse im vierten Bezirk Wieden hat ein spektakulärer neuer Grätzl-Treff eröffnet: die „Weltraum Bar“. Wer hier durch die Tür tritt, lässt das traditionelle Wien hinter sich und taucht in ein intergalaktisches Universum ein. Das Konzept versteht sich als wandelbares Gesamtkunstwerk, das Galerie, Event-Location und Nachtleben verschmilzt. Die Betreiber haben das Lokal in monatelanger Arbeit selbst renoviert.
Ein neues Universum auf sechs Räumen

Anstatt auf steriles Hochglanz-Design zu setzen, besticht die Location durch einen lebendigen Mix aus modernen Elementen, charmantem Retro-Chic und kreativen Upcycling-Ideen – wie Waschbecken aus alten Ölfässern. Auf großzügigen 200 Quadratmetern erstrecken sich insgesamt sechs Räume, die wie unterschiedliche Umlaufbahnen funktionieren. Sie bieten eine dynamische Bühne für junge, lokale Kunstschaffende.
Im Rhythmus von etwa zwei Monaten wechselt das Programm, sodass die Gäste bei ihren Besuchen regelmäßig neue Kunstausstellungen, Live-Konzerte, Lesungen oder Performance-Kunst erleben können. Dadurch bleibt die Atmosphäre stets im Wandel, und jeder Besuch verspricht eine völlig neue Entdeckungsreise für die Sinne.
Kunst, Cocktails und kosmische Begegnungen

Auch kulinarisch setzt die Weltraum Bar spannende Akzente. Die kreative Getränkekarte besticht durch außergewöhnliche Signature-Drinks. Besonders beliebt sind Kreationen wie die „Spicy Carrot Margarita“ oder der „Soft Landing“, bei denen viel mit frisch gepressten Säften gearbeitet wird. Wer es klassischer mag, greift zu einer feinen Auswahl an Naturweinen oder prickelndem Crémant.
Für den Hunger zwischendurch gibt es Snacks wie Sandwiches und Oliven. Das übergeordnete Ziel des Projekts ist es, Menschen unkompliziert zusammenzubringen und den Austausch zu fördern. Egal ob Kunstliebhaber, Cocktail-Enthusiast oder Nachbarschafts-Gast: Das einladende Motto der Bar wird hier spürbar gelebt: „Komm als Alien, geh als Freund!“