Hand aufs Herz: Wir Wiener lieben unseren Grant. Aber international kommt das bisserl schroff rüber. In globalen Expat-Rankings landen wir regelmäßig auf den hinteren Plätzen, wenn es um Willkommenskultur geht. Damit ist jetzt Schluss. Ein Verbund von allen Wiener Schulen, zieht die Reißleine und führt mit heutigem Datum (1. April) ein neues Pflichtfach ein.
Mathe, Deutsch und… Höflichkeit?

Ab der Volksschule bis zur Matura steht ab sofort „Proaktive Freundlichkeit“ auf dem Stundenplan. Das Ziel ist klar definiert: Österreich, besonders Wien, will weg von einem Image der mürrischen Alpenrepublik.
In den Lehrplänen finden sich Module wie „Lächeln unter Belastung“, „Direktes Antworten ohne Sarkasmus“ und, besonders hart für uns, „Der Verzicht auf den Wiener Schmäh im Kundenkontakt“.
Die Noten für das nette Wort

Sogar für Erwachsene sind Pilotprojekte in Planung: Wiener Linien Fahrer und Magistratsbeamte sollen in Crashkursen lernen, wie man „Guten Morgen“ sagt, ohne dass es wie eine Drohung klingt. Die Verhandlungen mit den Gewerkschaften laufen bereits auf Hochtouren, damit die Umsetzung flächendeckend gelingt.
Wann die Umstellung kommt

Die ersten Zeugnisse mit der neuen Note werden bereits im Juni verteilt. Man erhofft sich dadurch einen Sprung in die Top 10 der lebenswertesten, und vor allem freundlichsten, Stadt der Welt.
Habt ihr euch beim Lesen schon bisserl geärgert oder ungläubig am Kopf gekratzt?
Keine Sorge, ihr dürft euren Grant behalten. Das Ganze war natürlich ein April-Scherz!🐣 Wien ohne ein bisserl Unfreundlichkeit wäre schließlich wie eine Sachertorte ohne Schlagobers. Einfach nicht das Original!