Habt ihr dieses Jahr auch stundenlang in der Sonne gedöst oder euch nach Feierabend eine Abkühlung gegönnt? Am Ende der Badesaison 2026 knackten die städtischen Sommer- und Familienbäder am vorletzten Tag doch noch knapp die Marke von zwei Millionen Güssen und Sprüngen. Mit insgesamt 2.000.205 Besuchen verzeichnet die Stadt Wien ein Plus von rund 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr, obwohl der verregnete Septemberstart kurz für Stirnrunzeln beim Bäderpersonal gesorgt hat.
Hitzewellen und neue Öffnungszeiten im Test

Die extremen Temperaturen trieben die Wienerinnen und Wiener scharenweise ins kühle Nass. Allerdings führten manche Tage mit bis zu 41 Grad dazu, dass einige Badegäste die große Hitze mittags mieden. Dennoch lief der Verkauf hervorragend. Über 12.600 Einmonatskarten sowie 3.000 Saisonkarten wanderten über die Badekassen.
Als Reaktion auf die Tropennächte testete die Stadt Wien im Strandbad Alte Donau erstmals verlängerte Öffnungszeiten bis 20:30 Uhr. Das Angebot für kühle Sommerabende stieß auf enorme Begeisterung.
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Gänsehäufel unangefochten auf Platz eins der diesjährigen Badesaison

An der Spitze des Bäder-Rankings steht unangefochten ein echter Klassiker. Das legendäre Gänsehäufel verzeichnete 352.000 Besuche und sicherte sich damit klar den ersten Platz.
Dahinter folgt das traditionsreiche Kongreßbad in Ottakring mit 164.150 Gästen. Das Strandbad Alte Donau belegt mit 141.000 Besuchern den dritten Rang. Ebenfalls stark besucht in der diesjährigen Badesaison waren das Schafbergbad mit 105.600 Gästen sowie das Krapfenwaldlbad mit 97.800 Badedaten. So endet ein intensiver Badesommer mit vollen Becken und glücklichen Gästen.