Wer richtig gutes, italienisches Streetfood in der Hand halten will, bekommt im Frühling einen neuen Fixpunkt in der Stadt. Das Forno Focaccia zieht um und bringt seine knusprigen Kreationen dorthin, wo das Wiener Leben pulsiert: direkt in den 1. Bezirk. Silvia und Otmane schlagen mit ihrem Konzept ein neues Kapitel auf und servieren euch geballte Italien-Expertise. Ihr müsst also nicht mehr nur auf eure Lieblings-Cafés oder Restaurants zurück greifen und auch mal etwas neues ausprobieren.
Die Köpfe hinter dem Teig
Hinter der Theke und am Ofen stehen Silvia und Otmane, zwei junge Italiener, die ihr Handwerk von Grund auf verstehen. Silvia kam ursprünglich nach Wien, um Patisserie zu studieren. Zwischen feinen Törtchen und Cremes entdeckte sie ihre echte Leidenschaft für die traditionelle Focaccia-Kunst. Otmane zog ihr nach und und ist seither der kreative Kopf hinter dem Konzept und dem Design der Focacerria. Er ist sozusagen der Grund dafür, dass man sich ein bisschen wie in Italien fühlt, wenn man zur Tür hereingeht. Ihre gemeinsame Vision gipfelte damit in einer wundervollen Kombination, die prompt mit Top-Bewertungen im Falstaff Streetfood Guide abgeräumte.
Neues Zuhause auf der Wollzeile
Ab dem 2. März bleibt der erste Standort in der Neustiftgasse 81 im 7. Bezirk geschlossen. Ihr müsst aber nicht lange auf eure Kohlenhydrate verzichten, denn zeitgleich im März sperrt das neue Pop-up auf der Wollzeile 29 auf. Mitten im Zentrum servieren euch die beiden dann wieder ihre Spezialitäten. Die Location ist ideal, um sich nach einem Stadtbummel ein bisserl auszurasten. Stellt euch darauf ein, dass der Laden zur Mittagszeit schnell bummvoll sein wird.
Was bei Forno auf den Teller kommt
Im Mittelpunkt steht ganz klar die luftige Pizza in Teglia und die saftig gefüllte Focaccia. Der Teig bekommt hier extrem viel Zeit zum Rasten, was am Ende für eine richtig leiwande Kruste sorgt. Um euch mal zwei konkrete Beispiele vom Menü zu nennen: Wenn ihr ordentlich Hunger mitbringt, holt euch die gefüllte Focaccia La Gustosa um 12,90 Euro. Hier landen Mortadella DOP, cremiger Stracciatella-Käse und Pistazienpesto zwischen den fluffigen Teighälften.
Für den schnelleren Gusto empfiehlt sich ein Stück Pizza in Teglia – die Variante Salsiccia e Friarielli mit Salsiccia, Erdäpfeln und geräuchertem Provola-Käse kostet euch 5,50 Euro. Hebt euch nach den ganzen Kohlenhydraten aber unbedingt noch Platz für etwas Süßes auf. Neben dem deftigen Streetfood gibt es italienische Desserts, bei denen Silvias Patisserie-Wissen voll zum Tragen kommt. Ihr Tiramisù al pistacchio (8,50 Euro) ist die perfekte Ergänzung zum Espresso. Bestellt euch dazu noch einen g’scheiten Aperitivo, und das Nachmittagstief ist endgültig Geschichte.
Wann ihr euch die frischesten Stücke sichert
Da das Lokal auf der Wollzeile rasch ein Hotspot für die Mittagspause wird, schaut am besten gleich gegen 11:30 Uhr vorbei. So schnappt ihr euch die Focaccia direkt aus dem Ofen, bevor die Schlange zu lang wird. Packt euch das Ganze in ein Sackerl und genießt euer Essen bei den ersten Frühlingsstrahlen im nahen Stadtpark.
📍Adresse: Wollzeile 29, 1010 Wien
🕒 Öffnungszeiten: Montag -Freitag 11-22h / Samstag 10-22h
💶 Preisangaben: €€€€