An Kunst mangelt es uns in Wien sicher nicht. Zahlreiche Museen sind hier beheimatet und im letzten Jahr eröffnete ein neuer Kunstpark an der Donau. Auch die Musikszene kann sich sehen lassen, mit ihren zahlreichen Opern, Musicals und nicht zuletzt unserem weltberühmten Neujahrskonzert. Im Dezember wurde unsere Stadt um ein weiteres Kunstwerk bereichert, das schon jetzt zu einem beliebten Fotomotiv avancierte. Was steckt hinter der Installation „Unendlichkeit des Lichts“, das seit ein paar Wochen die Votivkirche ziert?
Die nächste Lichtinstallation an einer Wiener Kirche

Die Wiener Konzeptkünstlerin Billi Thanner ist die Schöpferin des neuen Kunstwerks an der Votivkirche. Es handelt sich dabei jedoch nicht um ihre erste Leuchtinstallation in ihrer Heimatstadt. Denn von ihr stammt auch die Himmelsleiter, die den Stephansdom emporklettert. Dieses Werk findet sich auch in anderen Städten, wie Köln, Paris und Münster. Seit dem 16. Dezember 2025 kam mit der „Unendlichkeit des Lichts“ ein zweites Werk an einer Kirche hinzu, das drei Tage später feierlich eingeweiht wurde.
Ganze 28 Meter misst die Konstruktion aus Aluminium in der Länge und ist immer in den Abendstunden durch 4.900 LEDs illuminiert. Bis August 2026 wird die liegende acht die Kirchtürme umspielen und unsere Stadt um ein weiteres Kunstwerk bereichern. Für Thanner bedeutet Licht Leben und dies wollte sie mit ihrem Werk in der Stadt sichtbar machen.
Geteilte Meinungen zur „Unendlichkeit des Lichts“
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Seit der Installation des Kunstwerks im Dezember kursieren Bilder und Videos vom beleuchteten Unendlichkeitssymbol auf den sozialen Medien. Während viele von der „Unendlichkeit des Lichts“ begeistert sind, gibt es auch ein paar negative Stimmen, die sich wünschen, dass das Zeichen wieder verschwindet.
Wieder andere sehen in dem Werk ganz klar das Schaffen eines Millenials. Die Kommentare bemerken scherzhaft die Parallele zum Trend des Unendlichkeitszeichens als Tattoo, wie es in den 2010ern modern war. Dabei ist Thanner 1972 geboren und somit Angehörige der Gen X. Insgesamt zeigt sich die überwiegende Mehrheit der Online-Gemeinde jedoch beeindruckt und Wien hat nun nicht nur einen Oktopus in einem Brunnen, sondern auch ein Unendlichkeitszeichen an einer Kirche.