Der Frühling hält allmählich Einzug in Österreich, die ersten Blumen sprießen und bringen neues Leben ins Land. Ab Ende März können wir uns über die Kirschblüten und Magnolien in Wien freuen und auch die Marillen in Wachau sind einen Besuch wert. Wer von euch am Wochenende einmal Zeit und Lust für einen längeren Ausflug hat, der sollte sich für dieses Frühjahr Hinterlobming auf die Liste schreiben. Hier erblühen die Erika in den Wäldern und laden zu einer frühlingshaften Wanderung ein.
Erika, so weit das Auge reicht
Hinterlobming ist ein Teil der Gemeinde St. Stefan des steirischen Bezirks Leoben. Es grenzt an den Föhrenwald am Matzlerberg, wo die Erika im Frühjahr aus dem Boden sprießt. Die Route durch den Wald den Hügel hinauf ist leicht zu bewältigen und führt über weichen Untergrund. Am besten parkt ihr beim Musikheim und folgt ab hier dem Forstweg den Matzlerberg hinauf. Auf dem Rundweg wandert ihr praktisch durchgehend an blühenden Erikafeldern vorbei, sodass ihr konstant von einem violetten Blütenmeer umgeben seid.
Vom Berg aus könnt ihr auch immer wieder einen Blick auf Hinterlobming von oben erhaschen. Je nachdem, welche Route genau ihr wählt, kommt ihr auf eurem Abstieg außerdem an einer Alpakafarm vorbei, wo ihr die possierlichen Tiere beobachten könnt. Oder ihr nehmt den steileren Weg und macht einen Abstecher bei der Nikolauskapelle . Die Rundwanderung kann etwa zwischen 2,5 und 3,5 Stunden dauern.
Wann blüht die Erika in Hinterlobming?

Um die Erika in Hinterlobming zu erleben, solltet ihr den Zeitraum zwischen Mitte Februar und Mitte April wählen. Manchmal blüht sich auch bis in den Mai. Von Wien benötigt ihr mit dem Auto ca. 2 Stunden und 14 Minuten, um nach Hinterlobming zu kommen. Das Musikheim liegt direkt am Waldrand und verfügt über einen Parkplatz. Das markante Holzhaus, das einst eine Schule beheimatete, ist nicht zu übersehen. Falls ihr euch nach eurer Wanderung noch stärken wollt, könnt ihr das Gasthaus zum Kirchenwirt in Hinterlobming besuchen.