Wenn am Sonntag, den 19. April, der Startschuss auf der Reichsbrücke fällt, befindet sich Wien wieder im absoluten Ausnahmezustand. Tausende Menschen pushen sich über 42,195 Kilometer durch die Stadtviertel, während die halbe Innenstadt für den regulären Verkehr einfach dichtgemacht wird.
Die Route und wer heuer mitläuft
Die Strecke ist ein harter Marathon-Klassiker und startet direkt auf der Wagramer Straße. Von der breiten Reichsbrücke führt der Weg für die knapp 50.000 angemeldeten Teilnehmer erst in die schattige Prater Hauptallee. Danach biegen sie auf die Ringstraße ab, laufen raus bis zur Gloriette nach Schönbrunn und kämpfen sich die Mariahilfer Straße wieder stadteinwärts.
Ins Ziel am Rathausplatz laufen nicht nur die ambitionierten Hobby-Sportler. Heuer stehen wieder internationale Elite-Läufer aus Kenia und Äthiopien an der Startlinie. Aus heimischer Sicht drücken wir den lokalen Profis wie Österreichs Rekordhalterin Julia Mayer fest die Daumen.
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Diese internationalen Profis matchen sich um den Sieg

Neben den tausenden Hobby-Läufern stehen am Sonntag auch absolute internationale Top-Athleten an der Startlinie. Wenn ihr am Vormittag noch gemütlich euren Verlängerten im Kaffeehaus trinkt, brennen diese Profis auf der Strecke bereits ein ordentliches Tempo in den Asphalt.
Bei den Damen wird das Rennen um die Spitzenplätze richtig eng. Aus Kenia reist die Gewinnerin des letzten Wiener City Marathons 2025 Betty Chepkemoi an, die sich gegen starke Konkurrenz wie Haftamnesh Tesfaye und Tigist Gezahagn aus Äthiopien behaupten muss. Auch die US-Amerikanerin Lindsay Flanagan mischt heuer im vordersten Feld ordentlich mit.
Auch bei den Herren haben einige echte Kapazunder zugesagt, die das Feld anführen werden. Der Spitzenläufer Oqbe Kibrom aus Eritrea liefert sich garantiert ein hartes Duell mit den beiden Kenianern Stanley Kurgat und Micah Cheserek. Wer von den dreien am Ende beim Rathausplatz als Erster über die Ziellinie prescht, wird sich erst auf den letzten Kilometern entscheiden.
Gesperrte Straßen und Öffi-Planung
Wer am Sonntag mit dem Auto quer durch Wien fahren muss, hat sprichwörtlich ein Pech. Die Ringstraße ist fast ganztägig gesperrt, genau wie der Franz-Josefs-Kai und große Teile des Praters.
Eure einzige Rettung sind an diesem Tag die U-Bahnen, da auch viele Straßenbahnen und Busse kurzgeführt werden oder gar nicht fahren. Die Wiener Linien verstärken extra die Intervalle, damit ihr nicht komplett in der Station festsitzt.
Alle Side Events zum Wiener Marathon
Schon vor dem Sonntag passiert einiges in der Stadt. Holt euch in der Marx Halle bei der Vienna Sports World am Freitag und Samstag eure Startnummern oder schaut euch die neue Lauf-Ausrüstung an. Am Samstag findet zudem der Inclusion Run statt, bei dem wirklich alle Barrieren fallen.
Am 18. April mittags um 11 Uhr, vor dem großen Marathon, findet ein Konzert der Wiener Synphonieorchester statt, dass eine Zusammenarbeit mit Marathon- Laufenden kreiert hat. Alle werden vereint in einem Konzert zusammen musizieren.
Nachdem der Marathon für alle geschafft ist, gibt es übrigens eine Aftershow Party im Praterdome, für alle, die noch Kraft haben sich zu feiern.
Am Sonntag peitschen dann mehrere Cheering Zones die Läufer nach vorne. Treibender DJ-Sound, Sambabands und richtig laute Bässe findet ihr vor allem an der Staatsoper und beim Praterstern, wo die Stimmung richtig leiwand ist.
Der Marathon ist so gut vorbereitet und hat sogar eine eigene App. Die VCM App könnt ihr auch ganz einfach herunterladen. Sie hält alle Infos zum Marathon und tolle Features für euch bereit.
Für alle, die nur Zuschauen empfielt sich die App ivie herunterzuladen. Mit dem offiziellen städtischen digitalen City Guide könnt ihr alle Events rund um den Marathon auschecken und seid immer auf dem Laufenden.